Naturbeobachtungen

Im Sachunterricht lernten wir viel über den Frosch und seine Metamorphose. Dazu gestalteten wir auch einen Text mit dem geballten Wissen der Klasse:

Die Verwandlung vom Ei zum Frosch heißt Metamorphose.

Frösche leben nur zur Eiablage im Teich. Danach müssen sie in der Nähe von Wasser, in einer feuchten Wiese, am Bach bleiben.

Die Weibchen legen die Eier, den Froschlaich, als Klumpen in den Teich. Es gibt auch Eier in Fäden, das sind aber meist Kröten. Aus den Eiern schlüpfen Kaulquappen. Zuerst ernähren sie sich vom Schleim im Ei. Wenn sie größer werden fressen sie Algen, also Wasserpflanzen. Die Kaulquappen atmen durch Kiemen wie Fische und müssen immer im Wasser bleiben.

Aus den Kaulquappen entwickeln sich die Jungfrösche, zuerst wachsen die Hinterbeine, dann die Vorderbeine. Mit dem Ruderschwanz bewegen sich die Kaulquappen durch das Wasser. Er liefert aber auch Energie. Der Schwanz hat Fettreserven, wenn die Jungfrösche nichts mehr fressen und sich die Kiemen zurückbilden. Irgendwann verschwindet der Schwanz.

Als erwachsene Frösche atmen sie durch die Lunge. Sie ernähren sich jetzt von Insekten, also von Fliegen und Mücken. Die Frösche haben eine lange Zunge, die an der Spitze klebrig ist. Da bleiben die Fliegen hängen.

Froschweibchen legen nur einmal im Jahr, im Frühling, ihre Eier ab. Die Männchen sind immer kleiner als die Weibchen. Oft sieht man ein Froschtaxi – die Weibchen tragen die viel kleineren Männchen auf ihrem Rücken. Nach der Eiablage trennen sich die beiden wieder.

Frösche können sehr weit und hoch springen. Wenn man sie angreift, soll man sich danach die Hände waschen. Der Schleim auf ihrer Haut könnte giftig sein.

Damit alle noch besser verstehen können, was damit gemeint ist, gehen wir, die 1b, wöchentlich zu verschiedenen Teichen, um die Entwicklung des Laichs genau zu beobachten.